Privates
Meistens bin ich mit der Kamera unterwegs.
Durch einen Familien-Tremor, der sich dummerweise besonders in der rechten Hand breitgemacht hat, kann ich vielen Hobbys nicht mehr nachgehen. Ich war mal eine Basteltante, habe Handarbeiten gemocht, gemalt, Gitarre gespielt...
Das ist vorbei, aber fotografieren funktioniert durch elektronischen Verwacklungsschutz moderner Kameras recht gut.


Wanderungen
Meine Urlaube verbringe ich überwiegend in Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Dort genieße ich lange Wanderungen am liebsten durch Wälder. Dort kann ich geradezu in Verzückung geraten über die für eine Berlinerin seltenen Begegnungen mit wilden Tieren und Pflanzen. Die Liebe zur Natur ist allerdings für eine gelernte Gärtnerin auch nicht weiter ungewöhnlich.
Essen und Trinken
Ich genieße auch gerne einen gemütlichen Abend mit Freundinnen mit gutem Essen und Wein. Obwohl ich ein tolles Frühstück in einem Café fast noch lieber habe.
Da ich seit 10 Jahren nicht mehr als Gärtnerin arbeite, sondern einen 70%en Bürojob habe, macht sich das nur leider auch an meinem Umfang bemerkbar...

wenig Schreibzeit

Soziale Verantwortungen
Das kostet nicht nur Zeit sondern auch Unmengen Kraft. Da kam die alte, demente Mutter endlich ins Seniorenheim und ich dachte: `Prima, jetzt kannst du sie besuchen und ihre Restlebenszeit angenehm mit ihr verbringen, ohne dich um Einkäufe, Termine, medizinische Versorgung, Haushalt und Garten kümmern zu müssen.´
Falsch gedacht! Ich habe die Versorgung nur in die meist unterbesetzten und leider auch oft inkompetenten und lieblosen Hände von Fachpersonal gegeben.
Jetzt habe ich weniger Arbeit, aber ständig Sorgen.

Vollzeitjob mit Überstunden
Als Gärtnerin fühlte ich mich geistig nicht ausgelastet...
Der neue Job macht mir Spaß und ich verdiene besser. Wegen des Personalmangels im öffentlichen Dienst und meines preußischen Anspruchs an meine Arbeitsleistung, habe ich allerdings auch den Mangel an geistiger Beschäftigung gegen Überfluss getauscht.
Mehr zu haben, ist nicht immer besser.

Kreisende Gedanken
Wer schon selbst mal eine längere Geschichte geschrieben hat, kennt wohl das Problem, dass man sich erst von allem frei machen muss, um in die erdachte Welt eintauchen zu können. Dazu benötigt man nicht nur Zeit, sondern auch die Leerung des Gehirns von anderen Gedanken. Das macht das Schreiben zu einer wunderbaren Flucht von Alltag und Sorgen. Jedoch lässt sich diese Konzentration nicht erzwingen.
Ich brauche auch im Urlaub zwei, drei Tage, bevor ich wirklich abschalten kann...